Über den Film

Elchkämpfe im inneren Ural, munter tauchende Robben im Baikalsee, geschmeidige Amur-Tiger am Pazifikstrand – all das ist RUSSLAND! Lassen Sie sich entführen und tauchen Sie ein in die größte Wildnis der Erde!

RUSSLAND – Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane ist ein Projekt der Superlative und gewährt schier unglaubliche Einblicke in eine neue, bis dato unbekannte Welt. In 1.200 Drehtagen und über eine Distanz von mehr als 100.000 Reisekilometern entstanden 600 Stunden Rohmaterial. Den sechs Kamerateams um Henry M. Mix sind dabei sensationelle Landschafts- und Tieraufnahmen in Regionen gelungen, die bis vor Kurzem noch militärisches Sperrgebiet und somit auch tabu für Filmemacher waren. Erleben Sie RUSSLANDs ungezähmte Natur, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat!

ZAHLEN, DATEN, FAKTEN:

  • 3,5 Jahre Produktionszeit
  • 10 Kamerateams
  • 50 Stunden Flugaufnahmen
  • 600 Stunden Rohmaterial
  • 1.200 Drehtage
  • 100.000 Reisekilometer
  • Nördlichster Drehort: Insel Wrangel im Arktischen Meer
  • Südlichster Drehort: Insel Furugelm im Japanischen Meer
  • Westlichster Drehort: Schutzgebiet Kabardino Balkarsky im Westkaukasus
  • Östlichster Drehort: Halbinsel Kamtschatka in der Beringsee
  • Höchster Drehort: 5.000 Meter über NN am Elbrus im Kaukasus
  • Niedrigster Drehort: 30 Meter unter NN in der Kaspi-Senke im Kaukasus
  • Kältester Drehort: minus 50°C in Jakutien
  • Heißester Drehort: plus 40°C Dagestan

ERSTMALS GEFILMT:

Bergwisente im Kaukasus, Amur-Tiger am Strand, kämpfende Moschusochsen auf Wrangel, wilde Russische Desmane (seltene Wassermaulwürfe), Baikalrobben unter Wasser, um Fische balgende Riesenseeadler u.v.a.m.

ÜBER DIE DREHARBEITEN:

Die Dreharbeiten zu RUSSLAND – Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane waren ein einziges Abenteuer, selbst für erfahrene Tierfilmer noch eine riesige Herausforderung. Über zwei Jahre arbeitete das Team in der russischen Wildnis. Für alle Beteiligten war es von Beginn an eine Reise ins Unbekannte. Wobei die Unstimmigkeiten mit dem russischen Geheimdienst und den Behörden vor Ort meistens glimpflich abliefen. Die Dreharbeiten dagegen hatten es wirklich in sich:

Dem Kaukasus-Team wurden nach einem Sturzregen Zelte und Lebensmittel weggespült. Nachschub kam erst Tage später an. Damit nicht genug: Die Flugaufnahmen fanden während der russischen Militäraktion gegen Georgien statt. So wurde der Kameramann verhört und kurzfristig das gesamte Filmmaterial beschlagnahmt.

Das Ural-Team stürzte mit einem Heißluftballon ab. Der Kameramann fiel aus dem Korb und brach sich das Schulterblatt. Zudem kenterte mitten im Winter ein Schlauchboot mit Kameraausrüstung. Der Kameramann vom Sibirien-Team wurde fast von einem stürzenden Pferd erdrückt. Seine größte Sorge: „Funktioniert die Kamera noch?“

Der Kameramann vom Arktis-Team lebte vier Monate auf der abgelegenen Insel Wrangel im Polarmeer. Dabei entkam er nur knapp einem hungrigen Eisbären. Dann bekam er Zahnschmerzen und musste sich den Zahn selbst behandeln. Wie das geht, erklärte ihm sein Zahnarzt per Satellitentelefon.

Der Kameramann des Ussurien-Teams baute aus einem 40 Jahre altem Doppeldecker Flugzeug ein Bodenblech aus, um durch das Loch im Boden besser Filmen zu können. Sein Kommentar: „Die Schrauben waren eh nicht besonders fest ...“ Und selbst als eine Giftschlange einen Kollegen biss, hielt das unser Team nicht auf.

Im „Tal der Geysire“ entkam das Kamtschatka-Team nur knapp einer Schlammlawine, die wenige Meter vor dessen Hütte zum Stehen kam. Das „Tal der Geysire“ ist seit dem Lawinenabgang zur Hälfte verschüttet.

Glücklicherweise kamen alle Teams immer wieder sicher und wohlbehalten zurück, das Abenteuer RUSSLAND werden sie aber ganz bestimmt ihr Leben lang nicht vergessen.

DAS MEINT DIE PRESSE:

„Hinreißende Naturdokumentation! Bilder zum Erstarren – und zum Dahinschmelzen“ GEOlino

„Sensationelle Aufnahmen aus einem bedrohten Paradies“ HÖRZU WISSEN

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Credits TUI Vitalia Reformhaus Kodak Polyband
Soundtrack